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Ethik
Produktdetails
Produktbeschreibung
Im Januar 1938 träumte der österreichische Landwirt von einem Zug, in den immer mehr Menschen einsteigen und hörte eine Stimme sagen: 'Dieser Zug fährt in die Hölle'. Franz Jägerstätter deutete diesen Traum als Wahrnehmung vor dem Nationalsozialismus, der mit den Lehren der Kirche unvereinbar sei. Zunächst als verschrobener Bauer abgetan, wurde sein Widerstand mit der Verweigerung des Wehrdienstes aus Gewissensgründen schließlich öffentlich. Sein Widerstand gegen den Nationalsozialismus zeigt sich zunächst darin, dass er sich aus dem öffentlichen Leben seiner Gemeinde immer mehr zurückzog, Vergünstigungen durch die NSDAP nicht in Anspruch nahm und nichts für die Partei spendete. Franz Jägerstätter wurde am 9. August 1943 in das Zuchthaus Brandenburg gebracht und dort ermordet. Seine letzten bewegenden Worte waren: 'Besser die Hände gefesselt als der Wille'.
Didaktische Anmerkungen:
Der Dokumentarfilm zeichnet ein Portät des 2007 von der katholischen Kirche selig gesprochenen Österreichers Franz Jägerstätter. Die historisierenden Filmsequenzen werden kommentiert mit Textausschnitten aus seiner Briefkorrespondenz. Auch seine Frau, die Töchter und eine Enkelin kommen zu Wort. Dabei wird deutlich, dass Jägerstätter die Verweigerung des Wehrdienstes aus Gewissens - und Glaubensgründen und als Widerstand gegen Nationalsozialismus verstanden hat. An seinem Glaubenszeugnis sowie seiner kritischen und entschiedenen Haltung dem Nationalsozialismus gegenüber kann exemplarisch der Widerstand einzelner Christen im Vergleich zum Taktieren der Amtskirche thematisiert werden.
Quelle: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Informationen:Der Dokumentarfilm zeichnet ein Portät des 2007 von der katholischen Kirche selig gesprochenen Österreichers Franz Jägerstätter. Die historisierenden Filmsequenzen werden kommentiert mit Textausschnitten aus seiner Briefkorrespondenz. Auch seine Frau, die Töchter und eine Enkelin kommen zu Wort. Dabei wird deutlich, dass Jägerstätter die Verweigerung des Wehrdienstes aus Gewissens - und Glaubensgründen und als Widerstand gegen Nationalsozialismus verstanden hat. An seinem Glaubenszeugnis sowie seiner kritischen und entschiedenen Haltung dem Nationalsozialismus gegenüber kann exemplarisch der Widerstand einzelner Christen im Vergleich zum Taktieren der Amtskirche thematisiert werden.
Quelle: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Medienart: DVD-Video
Adressatenempfehlung: Allgemeinbildende Schule 8.-13. Klasse, Kinder- und Jugendbildung 12-18 Jahre, Erwachsenenbildung
Produktionsjahr: 2010 (2010)
FSK-/USK-Vermerk: Freigegeben ab 12 Jahren
Öffentliche Vorführrechte: Ja
Dieses Medium ist GEMA-frei
Sprache: Deutsch
Laufzeit: 18 min sw
Sachgebiete:
Ethik - Werte und Normen
Geschichte - Landes- und Regionalgeschichte
Religion - Religionskunde - Christliche Konfessionen
Religion - Religiöse Lebensgestaltung - Glaube
Religion - Religiöse Lebensgestaltung - Persönlichkeitsbilder
Zweiter Weltkrieg; Hitler, Adolf; Nationalsozialismus; Zeitzeuge; Widerstand gegen Hitler; Glaube; Kirche (Christenheit); Mut; Jägerstätter, Franz; Christliche Lebensgestaltung; Tod; Abschiedsbrief
Auszeichnungen:
Empfohlen von der Medienbegutachtungskommission Baden-Württemberg
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Ab:
25,00 €
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